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ARTnews Archiv 2010
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Kunsthalle Bielefeld
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21. März - 20. Juni 2010
The 80s Revisited
Sammlung Bischofberger |
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Francesco Clemente: Distance, 1981
Wasserfarbe auf Papier, 36x50,9cm
© beim Künstler
»Sicherlich haben die 1980er Jahre in der Kunstgeschichte eine ganz
wichtige Rolle gespielt, was man eigentlich erst jetzt richtig erkennt.
Erst jetzt beginnen wir, die Schönheit und die Kraft und das Besondere
dieser Bilder zu begreifen. Diese Kunst tanzt auf vielen Hochzeiten, und
sie orientiert sich an diversen Dingen. Viele Künstler beziehen sich
auf frühere Epochen und nicht allein auf die so genannte Moderne.
Es gibt auf einmal wieder lange Traditionen. Aus Sicht der Minimal Art
und Konzept-kunst, die zur Prophezeiung eines Endpunkts in der Malerei
geführt haben, war es um 1980 sehr erstaunlich, dass etwas Derartiges
passieren würde.«
(Bruno Bischofberger)
Das Lebensgefühl der 1980er Jahre war von Widersprüchen geprägt.
Viele junge Künstler fühlten sich heimatlos und doch voller
Energie. In ihren Werken stehen kalte Abstraktionen neben einem heftigen
Neo-Expressionismus. Der Kunst dieser jungen, wilden Generation widmete
sich niemand intensiver als der Schweizer Galerist Bruno Bischofberger,
der die bedeutendste Sammlung zur Kunst der 1980er Jahre aufbaute. Nach
fast 30 Jahren macht ein Rückblick auf die ästhetische Kraft
dieser Bilder die hohe malerische Qualität des zu Ende gehenden 20.
Jahrhunderts deutlich. Es geht um einen »Kampf gegen das Gähnen«,
also um eine rückhaltlose Wiederbelebung der Malerei.(...)
(Pressetext)
Kunsthalle Bielefeld
Artur-Ladebeck-Straße 5
D-33602 Bielefeld
Telefon 05 21.329 99 50-0
oder 05 21.329 99 50-10
Telefax 05 21.329 99 50-50
info@kunsthalle-bielefeld.de
Öffnungszeiten:
Do 18.03. von 11-18h
Fr 19.03. von 14-18h
Sa 20.03 geschlossen
www.kunsthalle-bielefeld.de
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Haus der Kunst
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15. Januar 2010 - 11. April 2010
Goldene Zeiten / Golden Times |
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Tagtäglich ereignen sich Dinge, die das Potenzial haben, Geschichte
zu schreiben. Aber wer entscheidet, welche Ereignisse Teil des historischen
Kanons werden? Wessen Geschichte wird erzählt und von wem? In der
Ausstellung "Goldene Zeiten" nähern sich vier Künstler
der Komplexität von Geschichte auf jeweils einzigartige Weise: Steven
Claydon, Diango Hernández, Mai-Thu Perret und Sung Hwan Kim. So
unterschiedlich ihre Werke sind, ist ihnen doch ein dehnbares Verständnis
von Geschichte als etwas nicht Linearem, Fragmentarischen gemeinsam. Persönliche
Erfahrung, Erzählung, Autorschaft, Authentizität, Zeitverschiebungen,
historische Tatsachen, Referenzen und Repräsentation, all diese Aspekte
spielen hier eine zentrale Rolle. Dabei ist Geschichte für die Künstler
dieser Ausstellung immer auch eine Frage von Interpretation, Erzählung
und Fiktion . wie auch den historischen Goldenen Zeitaltern etwas Verklärendes,
fast Mythisches anhaftet.
Der erste Teil von "Goldene Zeiten" zeigt in klassisch musealer
Präsentation Skulpturen und Installationen von Steven Claydon, Diango
Hernández und Mai-Thu Perret. Die Filminstallation von Sung Hwan
Kim bildet den zweiten Teil der Ausstellung und wird wie bisherige Filmprojekte
in der großen Mittelhalle im Haus der Kunst gezeigt.(...)
(Pressetext)
Die Ausstellung wird von Patrizia Dander und Julienne Lorz kuratiert.
Teil / Part 1: Steven Claydon, Diango Hernández und / and Mai-Thu
Perret
15.01.2010 11.04.2010
Teil / Part 2: Sung Hwan Kim
12.02.2010 11.04.2010
Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München
Tel +49/89/21127 115
Fax +49/89/21127 157
presse@hausderkunst.de
Öffnungszeiten:
Mo bis So 10h - 20 h
Do 10h - 22 h
www.hausderkunst.de
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