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Galerien Deutschland: ARTnews Archiv 2007
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Kunstmuseum Stuttgart
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14. Juli - 28. Oktober 2007
Josephine Meckseper |
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Nach ihrer Übersiedelung nach New York Anfang der 90er Jahre
und der erfolgreichen Teilnahme an großen Ausstellungen und
Biennalen zur zeitgenössischen Kunst erlebte die deutsche Künstlerin
Josephine Meckseper den internationalen Durchbruch. Ende 2005 widmete
Monopol der »göttlichen Linken« einen zwölfseitigen
Beitrag, als »Zeitgeist-Rebellin« charakterisierte der
Spiegel die in New York lebende Deutsche. Das Kunstmuseum Stuttgart
widmet dem Gesamtwerk der heute 42-jährigen Konzeptkünstlerin
vom 14. Juli bis 28. Oktober eine erste große Einzelpräsentation:
Über 150 Exponate auf 1.200 Quadratmetern geben erstmalig einen
Überblick über ihr Schaffen von den frühesten Werken
bis zu ganz neue Arbeiten, die sie speziell für die Stuttgarter
Ausstellung entwickelt hat. (...)
(Pressetext)
Zur Ausstellung »Josephine Meckseper« erscheint im Hatje
Cantz Verlag ein gleichnamiger Katalog.
Kunstmuseum Stuttgart
Kleiner Schlossplatz 1
70173 Stuttgart
Telefon: (0711) 216-2188
Fax: (0711) 216-7820
info@kunstmuseum-stuttgart.de
Öffnungszeiten:
Di, Do bis So: 10 - 18 Uhr
Mi und Fr: 10 - 21 Uhr
Mo: Geschlossen
www.kunstmuseum-stuttgart.de
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Hamburger Kunsthalle
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13. Juli - 19. September 2007
Matthias Mansen
Land und See - Holzschnitte 1996-2006 |
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Der in Berlin lebende Künstler Matthias Mansen ist einer der
profiliertesten Holzschneider der Gegenwart. Die Ausstellung, die
in Kooperation mit dem Kunstverein in Mannheim und den Städtischen
Kunstsammlungen Chemnitz erarbeitet wurde, zeigt erstmals in größerem
Umfang die in den letzten zehn Jahren entstandenen Holzschnitte
mit Landschaften und Seestücken.
Mansens unmittelbar auf den Betrachter wirkenden, in Holz geschnittenen
Arbeiten zeichnen sich durch einen hohen Abstraktionsgrad aus, dessen
Ausgangspunkt jedoch die genau beobachtete, sichtbare Wirklichkeit
ist. Strenge Linearität, Tiefenstruktur und malerisch zu nennende
Überlagerungen in meist intensiven Farben lassen facettenreiche
Landschaftsbilder entstehen, in denen einzelne Ansichten zu einem
dichten Bild verschmelzen.
Die Kombination verschiedenster Bildfragmente kommt der Technik
des Holzschnitts naturgemäß sehr entgegen. Mansen arbeitet
deshalb mit zahlreichen Druckplatten pro Bild; die Spuren einzelner
Fragmente bleiben im Druck auf dem Papier sichtbar. Die schichtende
Arbeitsweise entspricht der zunehmenden Aufsplitterung der Wahrnehmung
des Menschen im Alltag: Ständig wird der Blick beschränkt
und auf Einzelheiten gelenkt, die die Wahrnehmung des Ganzen vermissen
lassen.
Matthias Mansen studierte von 1978 bis 1984 bei Georg Baselitz und
Markus Lüpertz an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste
in Karlsruhe und beschäftigt sich seitdem intensiv mit der
Technik des Holzschnitts. 1988 arbeitete er in Paris, 1989 bis 1994
in New York. Seit 1994 ist er in Berlin tätig. Mansen erhielt
für seine meist großformatigen Holzschnitte bereits zahlreiche
internationale Preise und Arbeitsstipendien.
(Pressetext)
Zur Ausstellung erscheint ein vom Künstler gestalteter Katalog.
Er ist im Museumsshop oder unter www.freunde-der-kunsthalle.de
erhältlich.
Kuratoren der Ausstellung: Andreas Stolzenburg und Petra Roettig
Eröffnung: Donnerstag, 12. Juli 2007, 19 Uhr Rotunde
Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall
20095 Hamburg
Telefon : +49 40 428 131 200
Telefax : +49 40 42 85 43 409
info@hamburger-kunsthalle.de
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Donnerstag 10 bis 21 Uhr
Montag geschlossen
www.hamburger-kunsthalle.de
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Galerie Naumann
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18. Mai - 23. Juni 2007
Thomas Heger
"Lichtläufer" |
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Kleine Welt 3, 2007, Durchmesser 70 cm
Der in Stuttgart und Halle/Saale lebende Künstler Thomas Heger
zeigt in seiner Einzelschau "Lichtläufer" bei Galerie
Naumann Malereien aus den letzten zwei Jahren.
In sehr unterschiedlichen Formaten zeigt Heger starkfarbige Leinwände,
auch im ungewöhnlichen Tondoformat.
Waren früher die Leinwände den Dingen - oft Gläsern
- vorbehalten, bevölkern seit einigen Jahren Figuren im Miniaturformat
seine Bildwelt. Kontrastierend zu Stillleben- und Landschaftsandeutungen
wandern sie durchs Bild und wirken merkwürdig fremd. Kaum glaubt
man den Inhalt einer Geschichte entdeckt zu haben, verliert sich
der Faden wieder.
Thomas Heger gelingt ein spannendes Gefüge aus gegenläufigen
Bildwelten, die ausloten wie heterogen heute Malerei sein kann.
Trotz den innewohnenden Gegensätzen wirken die Bilder harmonisch
und ausgewogen.
Der in Halle an der Hochschule Lehrende zeigt außerdem eine
Serie von Fotoarbeiten, die aus demselben Spannungsgefüge aufgebaut
sind.
Eröffnung: 18.5.2007 19 -23 Uhr
Galerie Naumann
Galerienhaus Stuttgart
Breitscheidstr. 48
70176 Stuttgart
Fon: 0711/6152190
Fax: 0711/6152290
bnaumann@galerie-naumann.de
Öffnungszeiten:
Mi. - Do. 14 - 18 Uhr
Fr. 14 - 20 Uhr
Sa. 9 - 12 Uhr
www.galerie-naumann.de
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Hamburger Kunsthalle
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8. Juni - 19.September 2007
Seestücke 2
Von Max Beckmann bis Gerhard Richter |
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Die Weite des Meeres, dessen Geheimnisse und Geschichten üben
seit jeher eine große Faszination auf Künstler aus. Seestücke2
ist die Fortsetzung der Ausstellung Seestücke. Von Caspar David
Friedrich bis Emil Nolde, die im Sommer 2005 mit großem Erfolg
in der Hamburger Kunsthalle stattfand. Mehr als 90.000 Besucher
haben diesen Überblick über die Geschichte des Seestücks
in der deutschen Malerei von der Romantik bis zum Expressionismus
gesehen, der auch in der Presse und beim Fachpublikum große
Beachtung fand.
Mit Seestücke2 verfolgen wir nun die Geschichte der künstlerischen
Auseinandersetzung mit der Darstellung von Schiffen, Häfen
und Meeren konsequent weiter. Beginnend mit der klassischen Moderne
zeigen wir die Entwicklung bis in die Gegenwart und bieten eine
Übersicht über die entscheidenden internationalen Positionen.
Mit mehr als 100 Arbeiten sind neben Werken der Malerei alle zeitgenössischen
Ausdrucksformen vertreten: Installationen, Photographie und Neue
Medien.
Schon die erste Seestücke-Ausstellung hat gezeigt, dass mit
der Darstellung von Schiffen, Häfen und Meeren ganz unterschiedliche
Inhalte und Bedeutungen transportiert werden. Während im 19.
Jahrhundert das romantische Gefühl der Zerrissenheit der Stolz
über die technischen Errungenschaften zum Ausdruck kommen,
ist die Behandlung maritimer Themen im 20. Jahrhundert von so unterschiedlichen
Erfahrungen geprägt wie der Beschäftigung mit dem Unbewussten,
dem Erlebnis der beiden Weltkriege, der modernen Konsumgesellschaft
und einer vollkommen gewandelte Naturwahrnehmung.
Gezeigt werden die von der mediterranen Sonne bestimmten Strandlandschaften
von Max Beckmann, Lyonel Feiningers architektonische Bilder der
Meeresstille, Paul Klees phantasievolle Kompositionen mit Dampfschiffen
und Segelbooten sowie die surrealistischen Auslegungen des Meeres
durch Max Ernst. Die Kunst der Neuen Sachlichkeit ist vertreten
durch Arbeiten von Otto Dix, Conrad Felixmüller und Franz Radziwill,
die sich dem Thema aus einer betont realistischen Perspektive nähern.
Neben einigen anderen fast vergessenen Künstlern wird diese
Abteilung durch Gemälde des Malers und Dichters Joachim Ringelnatz
ergänzt, der dem Seestück eine humoristische Seite abgewinnt.
(...)
(Pressetext)
Kuratoren: Dr. Martin Faass und Dr. des. Felix Krämer
Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall
20095 Hamburg
Telefon : +49 40 428 131 200
Telefax : +49 40 42 85 43 409
info@hamburger-kunsthalle.de
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Donnerstag 10 bis 21 Uhr
Montag geschlossen
www.hamburger-kunsthalle.de
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Pinakothek der Moderne
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30. März - 17. Juni 2007
Diamonds and Bars - Die Kunst der Amischen
Quilts der Sammlung Schlumberger |
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Abstraktion und Farbe - mit diesen Schlagworten lassen sich die
entscheidenden Charakteristika der amischen Quilts benennen, vor
denen man sich immer wieder an moderne Malerei erinnert fühlt,
etwa an Josef Albers, Barnett Newman oder Frank Stella.
Diamonds and Bars - Raute, Quadrat, Rechteckbalken
flammendrot,
leuchtendgrün, rauchblau, violett
Mit ihrer klaren Geometrie,
großflächigen Farbordnung und strengen Komposition kommen
die Quilts der Amischen den Stilrichtungen der Konkreten Kunst,
Hard-Egde-Malerei und Minimal Art verblüffend nahe. Jedoch
entsprang die moderne Anmutung dieser gesteppten Patchwork-Decken
dem Gestaltungswillen einer bewusst altertümlich und isoliert
lebenden, fundamentalistischen christlichen Sekte in den USA im
19. Jahrhundert.
Die Quilts der »amischen Leit« stammen aus den Zeiten
von Queen Victoria, von Jugendstil und Art Déco. Damit standen
sie in diametralem Gegensatz zur gleichzeitigen europäischen
und europäisch geprägten amerikanischen Kunst und griffen
den Gestaltungsprinzipien der Moderne weit voraus. Ihre Entdeckung
setzt bezeichnenderweise erst in den 1960er Jahren ein, zur Zeit
von Minimal Art und Konkreter Kunst.
Mit Stringenz und Leidenschaft baute Maria Schlumberger - angeregt
durch die profilierte zeitgenössische »Sammlung FER«
ihres Partners Friedrich E. Rentschler - in den letzten 15 Jahren
eine der weltweit qualitätvollsten Sammlungen zum Thema Quilts
der Amischen auf. Die Neue Sammlung zeigt von März bis Juni
2007 eine Auswahl in der Pinakothek der Moderne.
(Pressetext)
Zur Ausstellung erscheint eine Buchpublikation in deutscher und
englischer Sprache. Texte: Laura Fisher u. a. Stuttgart: Arnoldsche
Verlagsanstalt. Gestaltung: Silke Nalbach.
Pinakothek der Moderne
Kunstareal
Barer Straße 40
80799 München
Tel.: +49 (0)89 238 053 60
info@pinakothek.de
Öffnungszeiten:
Täglich außer montags 10 - 17 Uhr
Do + Fr 10 - 20 Uhr
www.pinakothek.de
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Kunstmuseum Stuttgart
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24. März - 17. Juni 2007
CROSS-BORDER
Fotografie und Videokunst aus dem MUMOK Wien |
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Das Museum für Moderne Kunst (MUMOK) in Wien baut seit einigen
Jahren systematisch den Sammlungsbereich Fotografie und Videokunst
auf.
Aus der Fülle prominenter Positionen präsentiert das Kunstmuseum
Stuttgart einen eigenen thematischen Querschnitt: Die Ausstellung
»cross-border« zeigt zeitgenössische
Fotografien und Videoarbeiten, in denen Staatsgrenzen, Wahrnehmungsgrenzen,
physische und psychische Grenzerfahrung und Identität hinterfragt
werden. Dazu werden Arbeiten von Künstlern wie David Goldblatt,
Nan Goldin, gelatin, Louise Lawler, Thomas Ruff, The Atlas Group,
Anna und Bernhard Blume, Rainer Ganahl und vielen anderen befragt.
Das Kunstmuseum Stuttgart nimmt diese Ausstellung zum Anlass, auf
die Lücken in der eigenen Sammlung hinzuweisen und den Aufbau
einer Fotografie und Videosammlung anzugehen.
Kunstmuseum Stuttgart
Kleiner Schlossplatz 1
70173 Stuttgart
Telefon: (0711) 216-2188
Fax: (0711) 216-7820
info@kunstmuseum-stuttgart.de
Öffnungszeiten:
Di, Do bis So: 10 - 18 Uhr
Mi und Fr: 10 - 21 Uhr
Mo: Geschlossen
www.kunstmuseum-stuttgart.de
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Haus der Kunst
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9. Februar - 6. Mai 2007
Yayoi Kusama
Dots Obsession - Love Transformed into Dots |
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Ballonskulpturen aus Vinyl füllen die Mittelhalle und bilden
ein Arrangement von zeltartigen Höhlen. Zwei sind begehbar,
bei einer anderen kann man peepshowartig nur von außen durch
kleine Gucklöcher sehen. Die kleineren Ballonskulpturen wirken
wie ein Echo der größeren. Dunkelviolettes Licht scheint
auf die schwarzen Dots auf pinkfarbenem Grund. Ein Video zeigt die
Künstlerin beim Verzehr von Blumen. Eine Produktion von Kusama
Studio in Zusammenarbeit mit Franck Gautherot und Seung-duk Kim,
Le Consortium in Dijon und Chris Dercon, Haus der Kunst.
(...)
Die Kopplung von biografischem Hintergrund bzw. psychischer Befindlichkeit
und Werk scheint seit 1974, als Kusama ein psychiatrisches Krankenhaus
als ständigen Wohnort wählte, legitimiert. Es ist aber
durchaus denkbar, dass Kusama mit ihren zahlreichen Hinweisen auf
den psychischen Gehalt ihrer Arbeiten voller Absicht falsche Fährten
legt. Vielleicht sind ihre Arbeiten weniger von Obsession, Phallus
und Traumata geprägt, als man gemeinhin annimmt; vielleicht
geht es ihr vor allem auch um die Freude am Spiel, um die offensichtliche
Lust an Wülsten, Punkten und Spiegeln - und darum, auf die
Vorurteilsstruktur der Kunstkritik aufmerksam zu machen und sie
in die Falle ihrer eigenen Gesetze zu locken.
In den 90er-Jahren kommt die späte Anerkennung. 1993 gestaltet
Yayoi Kusama als einzige japanische Künstlerin den japanischen
Pavillon auf der Biennale in Venedig. Für die beste Galerieausstellung
1995/96 und 1996/97 gewinnt sie den Preis der International Association
of Art Critics. 1998 zeigt das Los Angeles County Museum of Art
eine große Retrospektive; sie reist weiter ins Museum of Modern
Art in New York. 2006 wird Yayoi Kusama mit dem Praemium Imperiale
ausgezeichnet.
(Pressetext)
Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München
Tel +49/89/21127 115
Fax +49/89/21127 157
presse@hausderkunst.de
Öffnungszeiten:
Mo bis So 10h - 20 h
Do 10h - 22 h
www.hausderkunst.de
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Hamburger Kunsthalle
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9. 3. - 10. 6. 2007
Ikone der Moderne. Das schwarze Quadrat
Hommage à Malewitsch |
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Als Kasimir Malewitsch auf der Letzten Futuristischen Ausstellung
0.10 im Dezember 1914 in Petrograd (St. Petersburg) zum ersten Mal
sein Schwarzes Quadrat auf weißem Grund ausstellte, musste
er selbst die Kommentarbedürftigkeit dieses Gründungswerkes
der geometrisch abstrakten Malerei verspürt haben, bemühte
sich der Künstler doch seitdem immer wieder um neue Definitionen
und Erläuterungen dieser "Ikone der neuen Kunst",
wie er das Bild selbst nannte:
"Als ich 1913 den verzweifelten Versuch unternahm, die Kunst
vom Gewicht der Dinge zu befreien, stellte ich ein Gemälde
aus, das nicht mehr war als ein schwarzes Quadrat auf einem weißen
Grundfeld... Es war kein leeres Quadrat, das ich ausstellte, sondern
vielmehr die Empfindung der Gegenstandslosigkeit.
Das Quadrat = Empfindung
Das weiße Feld = die Leere hinter dem Quadrat."
Malewitsch hat damit relativ genau bezeichnet, was das schwarze
Quadrat und die aus ihm entwickelte Malerei des Suprematismus (supremus
lat. Der Höchste) verkörpern, bzw. beim Betrachter evozieren
soll: die Empfindung der Gegenstandslosigkeit und der Leere.
(...)
Darüber hinaus zeigt Ausstellung die Rezeption des Schwarzen
Quadrates auf weißem Grund in der westeuropäischen und
amerikanischen Kunst von 1945 bis heute auf. Von entscheidender
Bedeutung ist dabei die amerikanische minimal art, die -abgesehen
von Malewitsch selbst - in der Ausstellung den größten
Raum einnehmen wird, um die Faszination und ganz unterschiedliche
Reaktion der Künstler auf das schwarze Quadrat vor Augen zu
führen.
(...)
Liste der ausgestellten Künstler:
Alexandra Exter, Ivan Kljun, El Lissitzky, Kasimir Malewitsch, Michail
Menkow, Ljubow Popowa, Alexander Rodtschenko, Olga Rozanowa, Wawara
Stepanowa, Nikolai Suetin, Ilja Tschaschnik, Carl Andre, Art &
Language, Lucio Fontana, Donald Judd, Yves Klein, Imi Knoebel, Sol
LeWitt, Allan McCollum, Claes Oldenburg, Sigmar Polke, Reiner Ruthenbeck,
Robert Ryman, Richard Serra, Jean Tinguely, Rosemarie Trockel, Günther
Uecker, Franz Erhard Walther
(Pressetext)
Kurator der Ausstellung: Hubertus Gaßner
Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall
20095 Hamburg
Telefon : +49 40 428 131 200
Telefax : +49 40 42 85 43 409
info@hamburger-kunsthalle.de
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Donnerstag 10 bis 21 Uhr
Montag geschlossen
www.hamburger-kunsthalle.de
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Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
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15. Dezember 2006 - 9.April 2007
Angkor - Göttliches Erbe Kambodschas |
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(...) Fast 200 Steinplastiken, Bronzefiguren und Holzskulpturen
sowie Silberarbeiten und Malereien werden aus dem Nationalmuseum
in Phnom Penh nach Bonn kommen. Zuzüglich leihen das Nationalmuseum
in Bangkok und das Musée National des Arts Asiatiques Guimet
in Paris Objekte aus. Der zeitliche Bogen spannt sich vom 7. Jahrhundert
bis in die Neuzeit, denn es ist das Anliegen der Ausstellung, an
Hand der Objekte zu zeigen, auf welcher kulturellen Grundlage sich
Angkor entwickelte und in welchem Maße sein Erbe bis heute
nachwirkt.
Die frühesten überlieferten und in der Ausstellung präsentierten
Kunstwerke stammen aus den Prä-Angkor Reichen Funan und Zhenla
im Süden und Nordosten des heutigen Kambodscha. Es handelt
sich um buddhistische und brahmanische (hinduistische) Steinskulpturen,
aus dem 7. und 8. Jahrhundert, die von großer Schönheit
sind und eine erstaunliche künstlerische Perfektion zeigen.
Sie stehen in der Tradition indischer Kunst und haben doch einen
eigenen, unverkennbaren Stil. Sandsteinstelen mit Inschriften vermitteln
einen Eindruck von der überragenden Bedeutung der Epigraphie
für unsere Kenntnis der Zeit. Bis zum 14. Jahrhundert bleibt
sie die wichtigste Informationsquelle für alle Aspekte der
Khmer Kultur.
Die eigentliche Angkor Epoche begann im 9. Jahrhundert mit der Verlegung
des Machtzentrums nach Westen in die Nähe des Tonle Sap. Der
erste Tempelberg aus Stein, umgeben von breitem Wassergraben und
Umfassungsmauern, wurde als magisch-religiöses Zentrum des
Reiches geweiht. Die Anlage folgte einer bis in das 13. Jahrhundert
hinein verbindlichen kosmologischen Konzeption: Sie sah die Erde
als ein von Gebirgsketten (Umfassungsmauern) umgebenes Viereck.
(...)
(Pressetext)
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn
Deutschland
Tel.: +49-(0)228-9171-0
Fax: +49-(0)228-234154
info@kah-bonn.de
Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag 10 bis 19 Uhr
Dienstag und Mittwoch zusätzlich bis 21 Uhr
www.bundeskunsthalle.de
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Pinakothek der Moderne
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22. November 2006 - 6. April 2007
Dan Flavin
Retrospektive |
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Vier Jahre nach ihrer Eröffnung veranstaltet die Pinakothek
der Moderne in Zusammenarbeit mit der New Yorker Dia Art Foundation
ihre bislang größte Ausstellung. Sie ist Dan Flavin (1933-1996)
gewidmet, dem amerikanischen Wegbereiter eines vollkommen neuen
künstlerischen Terrains. Seit 1963 arbeitet Dan Flavin ausschließlich
mit Leuchtstoffröhren. Die Ausstellung zeigt das gesamte Spektrum
seines Lebenswerkes, von raumgreifenden Lichtinstallationen bis
hin zu kleineren skulpturalen Arbeiten. Nach London und Paris findet
die Ausstellung in München ihre letzte und zugleich umfangreichste
Station. Die 140 Meter lange Achse der Pinakothek der Moderne wird
von über 20 der bedeutenden »monuments for
Vladimir Tatlin« eingenommen. Von berückender Intimität
hingegen ist die erste Zusammenführung der »Icons«
(1961-63), die Flavins faszinierenden Durchbruch in der Kunst markieren.
Zudem wird Flavins intensive und bereits sehr frühe Verbindung
zu München durch die Präsentation einer Installation von
1968 verdeutlicht, die sich über drei Räume ausdehnt und
vom Künstler in der einflussreichen Galerie Friedrich auf der
Maximilianstraße eingerichtet worden war.
Die Pinakothek der Moderne ehrt mit dieser großen, mehr als
die Hälfte des Obergeschosses einnehmenden Ausstellung einen
herausragenden Künstler des 20. Jahrhunderts. Die Retrospektive
steht im Kontext einer Sammlungsarbeit, durch die das Haus zu einer
der weltweit wichtigsten Stätten für die Begegnung mit
amerikanischer Minimal Art wurde.
(Pressetext)
Kuratoren der Ausstellung: Tiffany Bell, New York; Michael Govan,
Los Angeles; Corinna Thierolf, München
Pinakothek der Moderne
Kunstareal
Barer Straße 40
80799 München
Tel.: +49 (0)89 238 053 60
info@pinakothek.de
Öffnungszeiten:
Täglich außer montags 10 - 17 Uhr
Do + Fr 10 - 20 Uhr
www.pinakothek.de
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