|
|
|
|
|
Galerien Deutschland: ARTnews
|
|
|
|
|
|
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
|
 |
 |
01. April - 08. August 2010
Liam Gillick
Ein langer Spaziergang...
Zwei kurze Stege...* |
|
1983, 2004, 4 colour silkscreen print on powder coated aluminium
gloss black
100 x 100 x 100 cm
courtesy Air de Paris, Paris, © Marc Domage
Der 1964 in England geborene Liam Gillick gehört seit Beginn
der 1990er-Jahre zu den prominentesten Vertretern der Weiterentwicklung
konzeptueller Kunst und zählt zu den einflussreichsten Künstlern
der Gegenwart. 2009 wurde er ausgewählt, den Deutschen Pavillon
bei der 53. Biennale in Venedig zu gestalten. Die Bundeskunsthalle
widmet Liam Gillick nun eine umfangreiche Einzelausstellung, die
die Entwicklung seines Werkes anhand wichtiger Werkgruppen und Themen
darstellt.
Das Werk des in New York und London lebenden Künstlers kann
keinen bestimmten künstlerischen Medien zugeordnet werden:
er ist Objektkünstler, Maler, Komponist, Kurator und Kritiker
zugleich. Seine zum Teil Raum füllenden Arbeiten greifen minimalistische
Konzepte auf. Gillick verfügt zudem über ein umfangreiches
publizistisches Werk, das Essays, Kritiken, fiktionale Texte und
theatergleiche Szenarien umfasst. Im Mittelpunkt steht dabei die
Vermittlung zwischen dem kritischen Potential seiner Kunst und der
ästhetischen Qualität seiner Arbeit. (...)
(Pressetext)
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4
D-53113 Bonn
Tel.: +49-(0)228-9171-0
Fax: +49-(0)228-234154
info@kah-bonn.de
Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag 10 bis 19 Uhr
Dienstag und Mittwoch zusätzlich bis 21 Uhr
www.bundeskunsthalle.de
|
|
Kunsthalle Bielefeld
|
 |
 |
21. März - 20. Juni 2010
The 80s Revisited
Sammlung Bischofberger |
|
Francesco Clemente: Distance, 1981
Wasserfarbe auf Papier, 36x50,9cm
© beim Künstler
»Sicherlich haben die 1980er Jahre in der Kunstgeschichte
eine ganz wichtige Rolle gespielt, was man eigentlich erst jetzt
richtig erkennt. Erst jetzt beginnen wir, die Schönheit und
die Kraft und das Besondere dieser Bilder zu begreifen. Diese Kunst
tanzt auf vielen Hochzeiten, und sie orientiert sich an diversen
Dingen. Viele Künstler beziehen sich auf frühere Epochen
und nicht allein auf die so genannte Moderne. Es gibt auf einmal
wieder lange Traditionen. Aus Sicht der Minimal Art und Konzept-kunst,
die zur Prophezeiung eines Endpunkts in der Malerei geführt
haben, war es um 1980 sehr erstaunlich, dass etwas Derartiges passieren
würde.«
(Bruno Bischofberger)
Das Lebensgefühl der 1980er Jahre war von Widersprüchen
geprägt. Viele junge Künstler fühlten sich heimatlos
und doch voller Energie. In ihren Werken stehen kalte Abstraktionen
neben einem heftigen Neo-Expressionismus. Der Kunst dieser jungen,
wilden Generation widmete sich niemand intensiver als der Schweizer
Galerist Bruno Bischofberger, der die bedeutendste Sammlung zur
Kunst der 1980er Jahre aufbaute. Nach fast 30 Jahren macht ein Rückblick
auf die ästhetische Kraft dieser Bilder die hohe malerische
Qualität des zu Ende gehenden 20. Jahrhunderts deutlich. Es
geht um einen »Kampf gegen das Gähnen«, also um
eine rückhaltlose Wiederbelebung der Malerei.(...)
(Pressetext)
Kunsthalle Bielefeld
Artur-Ladebeck-Straße 5
D-33602 Bielefeld
Telefon 05 21.329 99 50-0
oder 05 21.329 99 50-10
Telefax 05 21.329 99 50-50
info@kunsthalle-bielefeld.de
Öffnungszeiten:
Do 18.03. von 11-18h
Fr 19.03. von 14-18h
Sa 20.03 geschlossen
www.kunsthalle-bielefeld.de
|
|
Haus der Kunst
|
 |
 |
15. Januar 2010 - 11. April 2010
Goldene Zeiten / Golden Times |
|
Mai-Thu Perret
Film still from the shooting in Haus der Kunst for the new project
presented in the exhibition "Golden Times", December 2009
Foto: Marino Solokhov
Tagtäglich ereignen sich Dinge, die das Potenzial haben, Geschichte
zu schreiben. Aber wer entscheidet, welche Ereignisse Teil des historischen
Kanons werden? Wessen Geschichte wird erzählt und von wem?
In der Ausstellung "Goldene Zeiten" nähern sich vier
Künstler der Komplexität von Geschichte auf jeweils einzigartige
Weise: Steven Claydon, Diango Hernández, Mai-Thu Perret und
Sung Hwan Kim. So unterschiedlich ihre Werke sind, ist ihnen doch
ein dehnbares Verständnis von Geschichte als etwas nicht Linearem,
Fragmentarischen gemeinsam. Persönliche Erfahrung, Erzählung,
Autorschaft, Authentizität, Zeitverschiebungen, historische
Tatsachen, Referenzen und Repräsentation, all diese Aspekte
spielen hier eine zentrale Rolle. Dabei ist Geschichte für
die Künstler dieser Ausstellung immer auch eine Frage von Interpretation,
Erzählung und Fiktion . wie auch den historischen Goldenen
Zeitaltern etwas Verklärendes, fast Mythisches anhaftet.
Der erste Teil von "Goldene Zeiten" zeigt in klassisch
musealer Präsentation Skulpturen und Installationen von Steven
Claydon, Diango Hernández und Mai-Thu Perret. Die Filminstallation
von Sung Hwan Kim bildet den zweiten Teil der Ausstellung und wird
wie bisherige Filmprojekte in der großen Mittelhalle im Haus
der Kunst gezeigt.(...)
(Pressetext)
Die Ausstellung wird von Patrizia Dander und Julienne Lorz kuratiert.
Teil / Part 1: Steven Claydon, Diango Hernández und / and
Mai-Thu Perret
15.01.2010 11.04.2010
Teil / Part 2: Sung Hwan Kim
12.02.2010 11.04.2010
Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München
Tel +49/89/21127 115
Fax +49/89/21127 157
presse@hausderkunst.de
Öffnungszeiten:
Mo bis So 10h - 20 h
Do 10h - 22 h
www.hausderkunst.de
|
|
Hamburger Kunsthalle
|
 |
 |
13. November 2009 - 11. April 2010
Horst Janssen. Kunst der Freundschaft
Gute und böse Blätter |
|
Horst Janssen (1929-1995), Selbst mit Zigarre, 23. November 1965
Bleistift und Farbstift, 516 x 420 mm
© VG Bild-Kunst, Bonn 2009
Sammlung Hegewisch in der Hamburger Kunsthalle
Photo: Christoph Irrgang
Am 14. November 2009 wäre Horst Janssen 80 Jahre alt geworden.
Gemeinsam mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg ehrt
die Hamburger Kunsthalle den großen Zeichner. Die Ausstellung
Kunst der Freundschaft. Gute und böse Blätter in der Hamburger
Kunsthalle thematisiert Janssens jahrelange, enge, herzliche und
mitunter stürmische Freundschaft zu zwei seiner Sammler. Über
80 ausgewählte Werke aus den Sammlungen von Klaus Hegewisch,
der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feiert, und Gerhard Schack,
der 80 Jahre alt geworden wäre, spiegeln das Auf und Ab dieser
Freundschaften wider. Zu sehen sind Meisterzeichnungen, Aquarelle,
Holzschnitte, Collagen und Radierungen, aber auch intimere Porträts,
witzig illustrierte Briefe sowie Skizzen, die während des Beisammenseins
und bei Telefonaten entstanden sind und zum Teil erstmals ausgestellt
werden.
Die gezeigten Werke stammen aus der frühen Zeit von 1947 bis
Ende der siebziger Jahre. Die Ausstellung deckt den Zeitraum ab,
in dem Janssen 1968 mit dem Graphikpreis der Biennale in Venedig
ausgezeichnet wurde und zu einem der wichtigsten Zeichner des 20.
Jahrhunderts avancierte. Die Sammlerfreunde Hegewisch und Schack
inspirierten ihn, regten ihn zu neuen Themen und Sichtweisen an
und beflügelten ihn in streitbarer Diskussion. Die Ausstellung
zeigt die jeweiligen Sammlungsschwerpunkte, dokumentiert Horst Janssens
stilistische Wandlungen und beleuchtet das Verhältnis, das
Horst Janssen zu den Freunden hatte.(...)
(Pressetext)
Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall
20095 Hamburg
Telefon : +49 40 428 131 200
Telefax : +49 40 42 85 43 409
info@hamburger-kunsthalle.de
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Donnerstag 10 bis 21 Uhr
Montag geschlossen
www.hamburger-kunsthalle.de
|
|
|
|
|
|